Nein zur Selektion – Ja zum Leben

Kopf


Die Initiative

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Mit Bestürzung und Trauer haben wir die Entscheidung des Bundestages, der sich mehrheitlich für eine Zulassung der PID in bestimmten Fällen, und damit für die Selektion und Tötung ungeborener Menschen im Embryonalzustand ausgesprochen hat, zur Kenntnis genommen.

Allen unseren Unterstützern und Unterzeichnern danken wir von Herzen für ihr Zeugnis für das uneingeschränkte Lebensrecht eines jeden Menschen, das sie abgegeben haben. Ebenso danken wir jenen Bundestagsabgeordneten, die sich dem Druck des Zeitgeistes und einer pseudohumanen Logik des Tötens widersetzt und gegen eine Zulassung der PID gestimmt haben.
Tiqua e.V. wird weiterhin seine Stimme für jedes Menschenkind erheben, und sei es noch so klein.

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Erste Unterschriften in Berlin übergeben

Am 24. Mai 2011 wurden die ersten 17.285 Unterschriften für die Petition Nein zur Selektion – Ja zum Leben im Deutschen Bundestag in Berlin übergeben. Allen Unterzeichnern und allen Unterschriftensammlern ein großes Dankeschön! Die Debatte im Deutschen Bundestag ist in die entscheidende Phase getreten. Am 29. Juni wird der Gesundheitsausschuss die Arbeit abschließen, und am 7. Juli soll der Bundestag ein Gesetz verabschieden. Deshalb setzen wir die Unterschriftensammlung bis dahin fort. Link zur Übergabe:

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Die Initiative

Am 6. Juli 2010 entschied der Bundesgerichtshof zugunsten eines Arztes, der das Präimplantationsdiagnostik-Verbot missachtet hatte. Die Höchstrichter stießen damit eine Diskussion zur Änderung des Gesetzes an, mit der das PID-Verbot aufgehoben oder zumindest aufgeweicht werden soll.

Unter PID (Präimplantationsdiagnostik) versteht man Untersuchungen, die nach künstlicher Befruchtung durchgeführt werden, mit dem Ziel, Erbkrankheiten und Auffälligkeiten der Chromosomen zu erkennen und nur diejenigen Embryonen in die Gebärmutter einzupflanzen, die voraussichtlich „gesund“ sind oder den Wünschen der Eltern (Geschlecht, Haarfarbe) entsprechen.
Präimplantationsdiagnostik führt damit direkt zur Selektion von Menschen im Embryonalstadium mit physischer Behinderung (oder dem bloßen Verdacht auf eine solche) und öffnet die Tore für die Anwendung weiterer Selektionskriterien.
PID verstärkt zudem die natürliche Angst der Schwangeren, kein „gesundes“ Kind zur Welt zu bringen und erhöht damit den Druck zur Abtreibung bzw. Spätabtreibung. Den Frauen wird ein Versagen vermittelt, sollten sie kein gesundes Kind zur Welt bringen und damit gleichzeitig, es gäbe ein „gutes Töten“.

Präimplantationsdiagnostik und Pränataldiagnostik stehen in direktem Zusammenhang und sind wie zwei Seiten derselben Medaille:

Zu unterschiedlichen Zeitpunkten der vorgeburtlichen Entwicklung geht es bei beiden um das Fahnden nach (vermeintlichen) „Anomalien“ und „Norm“-Abweichungen. Es geht um die „Jagd auf Behinderte“, die mit der Tötung der ungeborenen Kinder endet.

Mit dieser Initiative fordern wir daher ein striktes „Nein zur Selektion von Menschen“ und ein „Ja zum PID-Verbot“ durch eine entsprechende Ergänzung des Embryonenschutzgesetzes. Darüberhinaus wollen wir die Öffentlichkeit grundsätzlich für den Lebensschutz ab der Zeugung sensibilisieren.

Bitte unterstützen Sie unsere Rettungsaktion „Nein zur Selektion“ im Gebet und auch, indem Sie den Brief an die Bundeskanzlerin unterschreiben und Unterschriften sammeln!

Bitte unterstützen Sie die Initiative auch finanziell, damit wir das Anliegen durch Anzeigen in den Medien bekanntmachen können. Weitere Aktionen zum Schutz Ungeborener sind geplant.

Unterschreiben Sie die Petition NEIN ZUR SELEKTION – JA ZUM LEBEN!